Linkaufbau mit linkdetox.com

von am 20. September 2012

Ja, linkdetox.com ist eigentlich dazu gedacht “giftige” und “verdächtige” Links im eigenen Linkbild zu finden. Christoph Cemper, Macher der linkresearchtools.com, hat im Rahmen des google Penguin Updates dieses neue Tool auf den Markt gebracht, das auch als Standalone außerhalb der Linkresearchtools verfügbar ist. Da das Tool aber wunderbare Daten auswirft und man damit nicht nur eigene Projekte analysieren kann, sind wir dazu über gegangen linkdetox.com bzw. das Modul DTOX in den Linkresearchtools für das Linkbuilding zu nutzen.

Linkaufbau mit linkdetox.com

Das Prinzip ist denkbar einfach und viele werden jetzt sagen “da hätte ich auch selber drauf kommen können”. Gerade im Bereich SEO ist viel Kreativität gefragt und gute Suchmaschinenoptimierer versuchen aus allen verfügbaren Quellen das Datenmaximum rauszuholen. Genau das kann man mit den Daten aus dem DTOX Modul tun. Aber nun nochmal ganz von vorne, für alle, die das Tool noch nicht genutzt haben.

Linkaufbau mit linkdetox.com

Linkaufbau mit linkdetox.com

Nach der Eingabe der zu analysierenden Domain, benötigt DTOX einige Minuten (ja nach Umfang des Linkprofils) um den Report fertig zu stellen. Der Nutzer erhält dann eine Liste aller eingehenden Links, die in “giftig”, “verdächtig” und “gesund” klassifiziert werden. Als Linkbuilder möchte man für seine oder Kundenprojekte natürlich nur gesunde Links akquirieren. Und genau hier setzt unser Konzept an: Wir nehmen uns 5 der größten Wettbewerber und jagen deren Domains durch linkdetox.com. Die Reports lassen sich wunderbar als .csv oder .xls exportieren und so können wir alle gesunden Links unserer Wettbewerber rausfiltern.

Das Ganze kann man auch mit dem MLT-Modul tun (missing links tool), allerdings wird dort nicht zwischen den gesunden, verdächtigen und giftigen Links unertschieden. Mann kann natürlich den MLT-Report in Excel noch nach eigenen Qualitäsrichtlinien filtern, denn Daten werden zur Genüge mitgeliefert, aber die Zeit kann man sich durch die Arbeit mit dem DTOX-Modul sparen. Ungefiltert läuft man Gefahr über die MLT-Daten auch verdächtige oder giftige Linkquellen anzusprechen!

Vielleicht wird Christoph das als Verbesserungsvorschlag aufnehmen! ;-)

Wichtiger Hinweis

Auch die besten SEO-Daten liefern immer nur eine Momentaufnahme! D.h. Linkquellen, die heute als “gesund” eingestuft werden, können morgen rein theoretisch auch “giftig” sein. Auch mit dieser Linkbuilding-Steilvorlage sollte man mit gesundem Menschenverstand arbeiten und das Bauchgefühl nicht außer Acht lassen. Es gibt nämlich auch in den “gesunden” Linkquellen nach DTOX immernoch Kandidaten, von denen man trotzdem keine Links nehmen sollte!

Ich freue mich über Eure Kommentare. Happy Linkbuilding!

Nachtrag: der Fabian hat auf http://www.seo-day.de/spieglein-spieglein-an-der-wand-welche-domain-ist-am-starksten-in-meinem-keywordland.html noch ein weiteres leckeres Tool gepublished, mit dem man ebenfalls schöne Ansätze für Linkbuilding finden kann.

{ 8 Kommentare }

Marco September 20, 2012 um 10:35

Hallo,

der Artikel ist dir gut gelungen. Seit dtox verfügbar ist, nutze ich es genau so. Bei mir kommen halt noch einige Metriken hinzu die ich berücksichtige (Power / Trust etc.) Wenn man das kombinieren könnte wäre das grandios und würde mir noch mehr arbeit und vor allem Zeit einsparen.
Gruß
Marco

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Philipp September 21, 2012 um 13:20

Hallo Marco,

Meinst du die Filter in der Detailtabelle?
Was genau möchtest du den kombinieren bzw. was fehlt dir denn noch?

Gerne auch per Mail an feedback@linkresearchtools.com.

Viele Grüße aus Wien,
Philipp

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tom September 20, 2012 um 17:58

super Artikel. Vielen Dank.
Hab ich das richtig verstanden, dass jede einzelne Domainanalyse 1 Dollar kostet ?

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Nicolas Sacotte September 20, 2012 um 18:14

ja genau, hast Du richtig verstanden! Oder aber Du hast nen linkresearchtools.com Account, dann hast Du auf das DTOX-Modul Credits, die Du nutzen kannst. Aber mal ehrlich: mach das mit 10 Wettbewerbern für 10$…… die Daten die Du da raus bekommst, sind erheblich mehr wert. Wenn Du da einen Mitarbeiter ransetzt, der das mit den üblichen anderen Tools macht und dann versucht zu filtern, kostet das weitaus mehr! ;-)

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Yannick September 20, 2012 um 19:35

Mensch Nico, jetzt sind bald alle gesunden Quellen auch vergiftet ;) )))

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Xenia September 26, 2012 um 21:45

Interessanter Artikel. Vielen Dank!
… ich bin warscheinlich nicht so weit wie die anderen in dem Blog… was macht man nach der Link-Analyse der Wettbewerber?

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Jonas Dezember 1, 2012 um 22:33

Stimmt, da hätte man wirklich selber drauf kommen können! :D Vielen Dank für den Tipp. Die Verwendung des tools um gute backlinks zu finden ist eine hervorragende Ergänzung zu anderen Analysemöglichkeiten. Daumen hoch! =)

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Sebastian Dezember 9, 2012 um 13:16

Hi,
ich habe von Google auch einen blauen Brief erhalten im Juni. Nun habe ich LinkDetox angewendet, genau auf diese Domain. Allerdings habe ich nicht mit 1 Dollar bezahlt, sondern zum Test erst einmal mit 1 Tweet.

Der Report wurden erstellt, nur um mir die gesunden Links anzeigen zu lassen, muss ich upgraden. Giftige und verdächtige Links hingegen sind anschaubar. Exportieren als csv oder xls datei kann ich das ganze auch nicht.
Was mache ich falsch? :/

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