Solides Linkbuilding ist eine wirkungsvolle Maßnahme für die Suchmaschinenoptimierung. Activetraffic hat dafür bekanntlich gern genutzte Leistungen im Angebot. Um daneben qualifizierte Links zum Beispiel per Linkbait einzusammeln hat Neil Patel auf SEOmoz.org zehn goldene Regeln aufgestellt (gekürzter dt. Abstract zum englischen Original):
Regel 1: Content anbieten, der redaktionelle Links anzieht
Regel Nummer 1 ist so altbekannt wie einleuchtend: Verlinkt wird, was interessant und einzigartig ist. Wie sieht solcher Content aus?
- Kernbestand: Beiträge mit Expertenstatus und Informationen, die es sonst nirgends im Web zu finden gibt. Damit präsentiert man gleichzeitig eine Art Visitenkarte von sich selbst und der inhaltliche Fokus der Website wird deutlich.
- Persönlich gefärbte Beiträge: Etwa ein Viertel oder weniger Content, der etwas über den Anbieter, Blogger bzw. Verfasser verrät. Das gibt dem Angebot eine persönliche Note und zeigt dem Leser, mit wem er es zu tun hat.
- Das Salz in der Suppe: Ein geringer Anteil zu kontroversen Themen und Standpunkten. Man greift eine populäre Meinung, eine bekannte Persönlichkeit o.ä. heraus und setzt einen Gegenstandpunkt dazu. Das kann zahlreiche Links anziehen und profiliert zugleich den Anbieter.
Auf diese Weise durch fundierte Inhalte eine hohe Verlinkung zu erreichen, dauert seine Zeit. Eine zusätzliche Möglichkeit besteht darin, Authority Sites direkt anzufragen, ob Sie einen Link setzen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist umso höher, wenn
- bereits Artikel zum jeweiligen Anbieter verfasst wurden, so dass es für diesen von Interesse ist, den Inhalt anderen mitzuteilen.
- bereits Beiträge vorhanden sind, die vom Thema her zum jeweiligen Anbieter passen, diesen ergänzen oder einen Debatte auslösen. „If that sparks a firestorm of other responses…then you’ve won!”
Regel 2: Tote Links einsammeln
Immer wieder sterben Links. Webdienste verschwinden, Blogs werden aufgelöst. Werden diese Inhalte vom Server genommen, entstehen vielfach tote Links.
Wer zum Beispiel die Website eines Publisher durchstöbert, der schon einige Jahre im Netz ist, wird leicht auf ein oder zwei Links stoßen, die ins Leere führen. Bei einem genaueren Blick, werden es dann sehr schnell dutzende und mehr. Zwei einfache Methoden:
- Händisch Liste anfertigen mit allen toten Links, Kontakt aufnehmen und eigenen Ersatz anbieten.
- Ein Link-Tool einsetzen wie etwa den Link-Checker des W3C.
Regel 3: Exklusive Bilder-Galerien anbieten
Es muss nicht gleich ein Bilder-Archiv sein, das jeden Rahmen sprengt. Dennoch: Auf Fotos und Bilder wird gern verlinkt. Wer diese einfach zugänglich zur Verfügung stellt, kann eine Menge an Backlinks anziehen. Die Möglichkeiten zur Umsetzung sind vielfältig. Man könnte zum Beispiel einen Amateurphotographen engagieren oder selber Fotos schießen mit dem Handy. Wichtig:
- je besser die Bildqualität, umso größer ist die Attraktivität zur Verlinkung
- für jedes Bild am besten eine eigene Seite anlegen
- Bilder regelmäßig einstellen, z.B. täglich oder wöchentlich.
Regel 4: Themen- oder Gastbeiträge anbieten
Wer für einen Publisher nützliche und gut recherchierte Themenbeiträge schreibt, kann ebenfalls sehr hochwertige Links erhalten. Dieser Tipp funktioniert besonders bei spezialisierten Publishern (Fachblogs,…). Hat man sich erst einmal selbst in einem Bereich eine gewisse Reputation erarbeitet, fällt es leichter auch allgemeine Authority-Sites anzufragen.
Regel 5: Dorthin gehen, wo die Entscheider sind
Die Anbahnung für High-Quality-Links lässt sich außerdem über reale Kontakte, z.B. bei Messen und Kongressen, einfädeln: Einfach am Messestand die jeweiligen Entscheider ansprechen und später bei der After-Party eine günstige Gelegenheit nutzen. Bei einer Einladung auf einen Drink oder zum Essen (auf die eigene Rechnung), ergeben sich gute Anknüpfungspunkte.
Regel 6: Content-Lücken für andere auffüllen
Eine direkte Anfrage bei einem Publisher führt eventuell ebenfalls zum Ziel. Was fehlt im Content-Angebot? Welche Themen würde der Anbieter gerne noch ergänzen? In der Content-Lücke lässt sich dann das eigene Angebot platzieren.
Regel 7: Den richtigen Zeitpunkt bei Online-Redaktionen wählen
Bei großen Redaktionen empfiehlt es sich, zu prüfen, wann der Content normalerweise online geht. Wer kurz vor Redaktionsende die zuständigen Leute kontaktiert, kommt vielleicht eher mit seinem Content unter.
Regel 8: Universitäten und öffentliche Einrichtungen adressieren
Links von Universitäten kann man ergattern, wenn man zum Beispiel über ein UNI-Programm professionell berichtet. Öffentliche Einrichtungen (Städte, Kommunen, u.a.) verlinken gerne auf lokale Communitys, karitative Angebote oder Events.
Regel 9: Linkkauf ohne Abstrafung
Google verbietet den Kauf von Links. Doch es gibt Möglichkeiten dafür, ohne eine Abstrafung befürchten zu müssen, z.B.:
- Spenden für wohltätige Zwecke (ab einer bestimmten Höhe ist eine Namensnennung + Link nicht ungewöhnlich).
- Einen renommierten Gastblogger für die eigene Seite engagieren (der diesen Beitrag dann bestimmt verlinkt).
Regel 10: Zwischen guten und schlechten Seiten unterscheiden
Nicht jeder Link ist nützlich. Unvorteilhafte Nachbarschaft gilt es besser zu vermeiden. Erkennbar sind negativ einzuschätzende Linkgeber z.B. an einer Überladung der Site mit Werbeanzeigen, an offensichtlichem Keyword Spamming oder einem minderwertigen Design.



